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Linus ist wieder da

Linus ist wieder da

Linus ist wieder da

Linus war eine Weile nicht da gewesen.

Nicht krank.
Nicht im Urlaub.
Einfach weg vom Trubel.

Jetzt stand er wieder vor der Klassentür.

Sein Rucksack hing etwas schief auf seinen Schultern. Linus atmete einmal tief ein.

Dann öffnete er die Tür.

Drinnen war es wie immer.

Stühle scharrten. Stimmen redeten durcheinander. Ein Stift fiel auf den Boden.

Linus blieb kurz stehen.

Früher wäre ihm das alles sofort zu viel gewesen.

Aber jetzt war es anders.

Nicht leise.
Aber auch nicht mehr ganz so laut.

Mia entdeckte ihn als Erste.

„Linus! Du bist wieder da!“

Sie kam zu ihm gelaufen, aber diesmal blieb sie kurz vor ihm stehen.

Nicht zu nah. Genau richtig.

„Hi“, sagte Linus.

Und er lächelte ein kleines bisschen.

Was Linus erlebt hat

Später saßen Linus und Mia am Fenster.

Ein Sonnenstrahl fiel auf den Tisch. Darin tanzten kleine Staubkörner.

Linus sah ihnen einen Moment lang zu.

„Wo warst du eigentlich?“, fragte Mia leise.

Linus überlegte.

„Ich habe geübt“, sagte er.

„Was denn?“

„Die Welt ein bisschen langsamer zu machen.“

Mia sagte nichts. Sie wartete einfach.

Das mochte Linus.

Dann erzählte er.

Er hatte gelernt, früher zu merken, wenn alles zu viel wurde.

Er hatte gelernt, dass Pausen nicht schlimm sind.

Er hatte Orte gefunden, an denen es ruhig war.

Manchmal saß er auf seinem Teppich und sortierte Steine.

Manchmal hörte er immer dasselbe Lied.

Manchmal schaute er nur aus dem Fenster und zählte die Vögel auf dem Dach.

Und manchmal sagte er einfach: „Ich brauche kurz Ruhe.“

Das war am Anfang schwer gewesen.

Aber mit der Zeit wurde es leichter.

Zurück in der Klasse

In der nächsten Stunde wurde es laut.

Jemand lachte. Jemand rief quer durch den Raum. Ein Stuhl quietschte.

Linus merkte das Kribbeln in seinem Bauch.

Früher hatte er oft gewartet, bis es zu viel war.

Diesmal nicht.

Er griff nach seinen Kopfhörern.

Er setzte sie auf.

Dann atmete er langsam ein und wieder aus.

Die Welt wurde nicht still.

Aber sie wurde wieder sortierbar.

Mia sah ihn an.

„Alles okay?“

Linus nickte.

„Ja. Ich weiß jetzt früher, wann ich eine Pause brauche.“

Mia lächelte.

„Gut. Dann passe ich mit auf.“

Immer noch Linus

Am Ende des Tages saßen sie wieder am Fenster.

„Du bist irgendwie gleich“, sagte Mia.

„Und auch anders.“

Linus dachte kurz nach.

Dann sagte er:

„Ich bin immer noch ich.“

Er schaute zu den Staubkörnern im Licht.

„Ich weiß jetzt nur besser, wie meine Welt funktioniert.“

Mia nickte.

Und Linus blieb sitzen.

Ganz ruhig.

Er war wieder da.

Und diesmal wusste er:

Er kann bleiben.

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