Hallo, ich bin Linus ??. Viele Kinder und Erwachsene fragen sich: „Hat mein Kind ADS oder ADHS – und was ist eigentlich der Unterschied?“ Ich versuche dir das hier so zu erklären, dass Kinder und Erwachsene es gemeinsam verstehen können.
Beide Begriffe gehören zur gleichen „Familie“. Es geht immer um Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Selbststeuerung.
ADS bedeutet: Probleme mit der Aufmerksamkeit, aber ohne sichtbare Hyperaktivität. ADHS bedeutet: Probleme mit der Aufmerksamkeit und zusätzlich viel motorische Unruhe.
Linus: „Stell dir vor, in deinem Kopf laufen ganz viele Programme gleichzeitig. Bei ADS und ADHS ist es schwer, nur bei einem Programm zu bleiben.“
Kinder mit ADS wirken von außen oft ruhig, verträumt oder langsam, aber im Kopf ist sehr viel los:
Für Kinder kann sich das zum Beispiel so anfühlen:
Linus: „ADS ist wie ein Film im Kopf, den die anderen nicht sehen können – sie merken nur, dass du gerade nicht bei ihnen bist.“
Bei ADHS ist das Gehirn genauso unruhig wie bei ADS – aber man sieht die Unruhe auch am Körper:
So kann sich das innen anfühlen:
Linus: „Bei ADHS ist mein Kopf voll Ideen – und mein Körper will sie alle gleichzeitig ausprobieren.“
Trotzdem haben beide Formen viel gemeinsam: Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation, Arbeitsstruktur und Selbststeuerung. Wie stark das ist, ist von Kind zu Kind verschieden.
Linus: „Wir brauchen keine Menschen, die nur unsere Fehler zählen, sondern Menschen, die uns zeigen, wo unsere Stärken sind.“
Du bist nicht „zu viel“ und nicht „zu wenig“. Du bist genau richtig – aber du brauchst vielleicht andere Wege, um zu lernen, dich zu konzentrieren und dich wohlzufühlen. Mit Verständnis, Humor und guter Begleitung können aus deinen Schwierigkeiten echte Superkräfte werden.
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