„Jetzt setz dich bitte hin und mach das zu Ende!“ „Nur noch diese Seite, dann ist Schluss!“ „Wir haben keine Zeit für Pausen!“
Viele Eltern und Pädagog*innen kennen diese Gedanken – denn der Schulalltag ist voll, die To-do-Liste lang, die Erwartungen hoch. Aber genau darin liegt ein Denkfehler: Lernen braucht keine Dauerleistung – Lernen braucht Rhythmus. Und dazu gehören vor allem: Pausen.
Kleine, bewusste, echte Unterbrechungen, in denen sich Körper, Geist und Emotionen neu sortieren dürfen.
Unser Gehirn kann Informationen nur dann gut verarbeiten, wenn es regelmäßig die Chance bekommt, diese zu sortieren, zu speichern und einzuordnen. Dauerhafte Konzentration überfordert die neuronalen Netzwerke – besonders bei Kindern, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet.
Was in Pausen passiert:
Jedes Kind zeigt eigene „Pausensignale“. Typisch sind:
Danach ist eine Pause von 5 bis 10 Minuten sinnvoll – je nach Alter und Aufgabe.
Pausen sind besonders sinnvoll:
„In der Pause passiert das, was Lernen wirklich ausmacht – Verknüpfung, Entlastung und neues Beginnen.“– Pisa Lerntrainer
Pausen sind kein Zeichen von Schwäche – sie sind ein Zeichen von kluger Begleitung. Kinder brauchen Pausen, um leistungsfähig, emotional ausgeglichen und motiviert zu bleiben.
Im Downloadbereich von Pisa-Lerntrainer findest du bald:
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